Sehenswürdigkeiten in Schenna - Hotel Hirzer Schenna

Schloss Schenna und vieles mehr

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Neue Pfarrkirche von Schenna

Zwischen 1914 und 1931 wurde die neugotische Pfarrkirche von Schenna erbaut.

Die alte Kirche erwies sich immer mehr als zu klein, dadurch wurde der Bau eines geräumigeren Gotteshauses notwendig. Die Nähe zu Schule, Altersheim, Mesnerhaus und Widum gaben den Ausschlag für die zentrale Lage. Nach mehreren Auseinandersetzungen über Planung und Standort wurde der Entwurf des Wiener Architekten Eduard Hütter gutgeheißen und genehmigt.

Bereits 1915 wurden die Bauarbeiten auf Grund des Kriegsausbruchs eingestellt und durch die politische Veränderung Südtirols konnte erst 1926 wieder weitergebaut werden...

Beide Kirchen sind der Gottesmutter Maria geweiht, das Patroziniumsfest wird am 15. August gefeiert.

Im 35 m hohen Turm hängen sieben Glocken. Die kleinste ist die Zügenglocke, die nach einem Todesfall geläutet wird. An Sonn- und Feiertagen zum Kirchgang, sowie bei anderen Ereignissen (Ave-Maria, Zwölfuhrläuten, Feierabend, Wetterläuten, Hochzeiten, Taufe, usw.) erklingen die Kirchenglocken (die Kleine, die Zweite, die Dritte, die Elferin, die Zwölferin und die Große). Alle sechs Glocken werden allerdings nur an hohen Feiertagen geläutet. Die Kirche ist von gepflegten, blumengeschmückten Gräbern umgeben. Die Maße der Gräber sind 1972 vereinheitlicht und der Friedhof ist erneuert worden; er gibt den Toten einen würdigen Platz. Dazwischen erinnert ein schlichtes Denkmal an die 108 Gefallenen beider Weltkriege.

Alte Pfarrkirche von Schenna

Im 12./13. Jh. ist diese Kirche im romanischen Stil erbaut und im 16. Jh. gänzlich umgestaltet worden, seither wurde baulich wenig verändert. Der barocke Hochaltar mit den Statuen der Heiligen Franz Xaver und Johann Nepomuk wurde um 1730 errichtet und 1819 umgestaltet. Außer den vier Altären befinden sich in der Kirche auch noch wertvolle Einzelskulpturen wie der spätgotische hl. Sebastian und der barocke hl. Johannes der Täufer. Die Kreuzwegstationen stammen aus der Mitte des 18. Jh.

Bei den Restaurierungsarbeiten 1975 wurden schöne, alte Fresken freigelegt und die Statuen kunstvoll erneuert. In der süd-östlich angebauten Johanneskapelle sind bei späteren Renovierungen in den 80er Jahren sehr gut erhaltene Fresken aus dem 14. Jh. gefunden worden; sie zeigen Szenen der Johannes- und der Pankrazlegende; die klugen und die törichten Jungfrauen, Evangelisten, Engelchöre und andere Heiligenbilder.

Seit der Fertigstellung der neuen Pfarrkirche 1931 war diese Kirche zweckentfremdet und diente als Abstellraum und Proberaum für den Chor. Im März 1981 wurde die Kirche wieder eröffnet und neu konsekriert. Sie bildet nun einen würdigen Rahmen für Gottesdienstfeiern und Andachten in kleinerem Kreise und Hochzeiten. Gegenüber im Mesnerhaus ist ein Marmorrelief eingemauert, das die Krönung Mariens zeigt und ein Werk aus dem 14. Jh. ist.

Die Kirche in St. Georg im Ortsteil St. Georgen oberhalb von Schenna

...stammt aus dem 12./13. Jh. Diese originelle Rundkirche war früher Kapelle der Burg St. Georgen oder Alt-Schenna.

Als 1591 ein Blitz eine Hälfte des Kirchleins fast ganz zerstörte, wurde der Kirchenraum mit einem Mittelpfeiler verstärkt. Die Fresken aus dem 14. Jh. sind sehr gut erhalten und stellen u. a. das Martyrium des hl. Georg, das Jüngste Gericht und die St.-Nikolaus-Legende dar. Der gotische Flügelaltar zeigt den hl. Georg auf dem Pferde im Kampf mit dem Drachen.

Erwähnt sei noch die seltene Darstellung der hl. Kummernus aus dem 17. Jh. Der Legende nach war sie eine Königstochter auf der iberischen Halbinsel, die ein Gelübde abgelegt hatte, Jungfrau zu bleiben. Ihr königlicher Vater aber wollte sie verheiraten, und so betete sie in ihrem Kummer, dass ihr ein Bart wachse, der ihr Aussehen entstellen sollte. Ihr Gebet wurde erhört, der Vater aber ließ sie in den Kerker werfen und kreuzigen.

Von der ehemaligen Burg St. Georgen ist nur noch der Bergfried, der heute den Namen "Ulenturm" trägt, erhalten.

Das Mausoleum von Schenna oberhalb von Meran

...wurde in den Jahren 1860 bis 1869 nach den Plänen des Wiener Baumeisters Prof. Moritz Wappler als Grabstätte für Erzherzog Johann von Österreich und dessen Familie erbaut. Die Kirche steht auf einer künstlichen Terrasse am Westrand des Kirchenhügels und zählt zu den frühesten und zweifellos auch zu den gelungensten Sakralbauten im neugotischen Stil.

Der Bau ist in rotem Sandstein und Granit aus dem Ifingergebiet errichtet worden. In der unterirdischen Gruftkapelle mit den schweren Kreuzrippengewölben steht der marmorne Sarkophag des Erzherzogs Johann und seiner Gemahlin.

Der mächtige Bau vom Schloss Schenna oberhalb von Meran

...ist mit einem teilweise noch sichtbaren Burggraben umgeben. Über eine Brücke gelangt man zum Eingangstor des Schloss Schenna und vorbei am Burgverlies in den Innenhof. Dort führt ein offenes Treppenhaus in die Burggemächer.

Das Schloss Schenna in Südtirol kann bis auf den Flügel mit den Privaträumen der gräflichen Familie besichtigt werden. Die Säle und herrschaftlichen Räume beherbergen eine Gemälde- und Portraitgalerie, eine Waffensammlung und zahlreiche kunsthistorische Objekte zur Tiroler Geschichte.

Schlösser in Meran und Umgebung

Wer in Meran und Umgebung Schlösser besichtigen will, hat die Qual der Wahl: Neben Schloss Tirol, in dem auch das Landesmuseum für Geschichte untergebracht ist, gibt es noch zahlreiche weitere Bauten, in denen man auf historischen Pfaden wandeln kann. Meist fällt dabei die Geschichte der Schlösser mit der persönlichen Biographie von Adligen zusammen, die sich zumindest ein Feriendomizil in Meran und Umgebung leisteten. Im Falle von Schloss Schenna war es sogar eine längere Beziehung.

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